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Madagaskar-katsepy

Ringförmige Sonnenfinsternis in Madagaskar

Am 1. September 2016 wird eine Sonnenfinsternis über Teilen Madagaskars zu sehen sein. Eine ringförmige Sonnenfinsternis. Aber was ist das eigentlich?

Bei einer ringförmigen Sonneninsternis beindet sich der Mond vollständig vor der Sonne. Der Unterschied zu einer totalen Sonneninsternis
ist, dass der Mond die Sonne in diesem Fall jedoch nicht ganz bedecken kann, da die Mondentfernung sehr gross ist und die Mondscheibe kleiner als die Sonnenscheibe erscheint. Der äussere Rand der Sonne ist dann als feuriger Ring sichtbar. Daher kommt auch ihr Beiname “Feuerkranz-Sonneninsternis”.

Madagaskar-katsepyDie ringförmige Sonneninsternis in Madagaskar ist nur entlang eines bis zu mehreren Hundert Kilometer breiten Pfades aus zu sehen und ein seltenes, beeindruckendes Schauspiel. Die nächste ringförmige Sonneninsternis über Madagaskar nach derjenigen 2016 wird sich erst 2070 ereignen.

PRIORI Reisen bietet drei verschiedene Sonnenfinsternis-Touren in den Westen Madagaskars an, um dieses Himmelsspektakel zu erleben. Eigens dafür wird ein Camp errichtet. Erleben Sie das einzigartige Madagaskar auf einer ganz besonderen Reise!

 

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Reisbauern

Madagaskar Reisen – Ideen für 2016

Madagaskar ist als Reiseland äusserst vielseitig. Warum also auf der Standard-Route durch das Land fahren und die üblichen Nationalparks und Touristenspots besuchen?

Wir haben ein paar Ideen für spannende Madagaskar-Aktivitäten und Reiserouten zusammengestellt.
Wie wäre es zum Beispiel mit:

  • dem Besuch einer Familie und deren Zebu in der Nähe von Antsirabe,
  • einer Wein- oder Schokoladenverkostung im Hochland,
  • einem Besuch in einem Vanilledorf in der Gewürzregion SAVA, das über Strassen nicht erreichbar ist,
  • einer beeindruckenden Tanz-Vorführung gehörloser Kinder in einem Jugendzentrum in Antananarivo,
  • einem Fotokurs und Ausflug in kleine Dörfer mit Madagaskars bekanntestem Fotografen Pierrot Men,
  • einem Marktbesuch und anschliessendem madagassischen Kochkurs,
  • einer Wanderung im unbekannten Marojejy-Nationalpark mit Blick auf den Indischen Ozean
  • der Beobachtung der ringförmigen Sonnenfinsternis in einem Camp unterm Sternenhimmel im völlig abgeschiedenen Westen Madagaskars,
  • einer Besichtigung des Herzensprojekts einer madagassischen Apothekerin in Antalaha, oder
  • dem Besuch des einzigen Piratenmuseums Madagaskars…?

antalaha-cap-est.MadagaskarAuf unseren Madagaskar-Reisen 2016 finden Sie all das – und noch viel mehr.
Spannende Themen, kleine Gruppen, intensive und langsame Routen mit vielen Begegnungen und Zeit zum Selbst-Erkunden. Ob Kulinarik, Vanille, Trekking und Naturerkundung oder der Besuch von Sozialprojekten, für jede Interessenlage ist etwas dabei. Sie haben besondere Wünsche oder Ideen? Schreiben Sie uns an, wir sind seit mehr als 20 Jahren vor Ort in Madagaskar und können auch ungewöhnliche Anfragen realisieren…zuverlässig, flexibel und direkt.

Alle Aktivitäten können Sie individuell auf Ihrer Reise einbauen. Stöbern Sie durch einmal durch unseren Katalog

Unsere Reisephilosophie qualitativ hochwertiger Reisen mit fairen und langfristigen lokalen Kontakten vor Ort gilt selbstverständlich auch für unsere Gruppenreisen. Übrigens sind wir auch Mitglied im forum anders reisen, dem Verband für nachhaltige Reiseveranstalter im deutschsprachigen Raum.

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Zoma in Madagaskar: der grosse Markt am Freitag

Der weltgrösste Markt unter freiem Himmel war der Zoma in Madagaskars Hauptstadt Antananarivo. Der Markt fand seit Jahrhunderten immer ganztags an jedem Freitag statt. Zoma, ausgesprochen suma, bedeutet Freitag in der madagassischen Sprache.

Markt Madagaskar Zoma Antananarivo HülsenfrüchteDer Zoma bot alles, von Früchten und Gemüse bis zu Kleidern, von gebrauchten Autoersatzteilen bis hin zu neuester Elektronik. Jeden Freitag strömten tausende von Händlern, Wiederverkäufern und Bauchladenverkäufern mitten in die Hauptstadt Madagaskars, um den zehntausenden von Besuchern Waren zu verkaufen. Es gab zwar roh gezimmerte und schnell erstellte Marktstände aus Holz und überdeckt mit Planen, doch ebenso setzten sich viele Händler einfach auf ein Plastikstück auf den Boden. Ein Durchkommen war für die Besucher schwierig, für Autos eine wirkliche Herausforderung. Menschenstaus, Taschendiebe und kilometerlange Autostaus machten den Zoma unerträglich.

So setzte die Stadtverwaltung von Antananarivo zu Beginn der 1990er Jahre diesen bekanntesten Traditionsmarkt von Madagaskar einfach aus. Es entstanden mehrere kleinere Märkte am Rand der Innenstadt und nur noch ein kleiner, täglicher Frischproduktemarkt findet sich im Zentrum der Stadt. Mit dem legendären Zoma hat er nichts mehr zu tun.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAEin vergleichbarer Markt hat aber 400 km südlich der Hauptstadt von Madagaskar überlebt. Es ist der nur regional bekannte Zoma von Fianarantsoa. Diese Stadt wird als Schwesterstadt von Antananarivo betrachtet. Hier im Bestileoland findet nach wie vor jeden Freitag der grosse Wochenmarkt statt. Auch er wird daher Zoma genannt und bietet eine unglaubliche Menge an Produkten aller Art. Der Zoma von Fianarantsoa kennt auch enge Gassen, durch die sich die Fussgänger drängeln, weil die Marktfahrer ihre Stände sehr eng aufbauen. Doch es bleibt Luft und es sind weniger Menschen als früher in Antananarivo. Verkäufer und Käufer stammen aus der Region und kaum je ist ein Tourist zu sehen.

Der Zoma beginnt morgens bei Sonnenaufgang und in Madagaskar ist das jahraus, jahrein um sechs Uhr früh. In den Monaten Juni bis August zittern die Leute vor Kälte, denn auf den 1400 Metern über dem Meer fühlt es sich im madagassischen Winter sehr kalt an. Vom Dezember bis März hingegen drängen sich die Leute unter Plastikstücke, um sich vor dem Tropenregen zu schützen. In den anderen Monaten jedoch ist ein ausgedehnter Spaziergang über den Zoma ein ausgesprochen interessantes Erlebnis.
OLYMPUS DIGITAL CAMERADa sind nicht nur Farben aller Art, da sind auch Gerüche in allen Variationen und da sind vor allem die visuellen Eindrücke, die einmalig sind. Denn der Markt wird gern von der ruralen Bevölkerung der Umgebung besucht, als Verkäufer oder Käufer oder beides, und dies bringt bunte Kleidung, farbenfrohe Hüte und markante Gesichter in die Stadt. Fotografen berauschen sich an der Farbenwelt und der Szenerie dieses Marktes. Kein Wunder lebt der bekannteste Fotograf Madagaskars, Pierrot Men, in Fianarantsoa.

Fianarantsoa wird von Touristen oft nur als Zwischenaufenthalt benutzt, um von dort aus mit der Eisenbahn an die Küste zu fahren. Dabei hat Fianarantsoa viel mehr zu bieten: nebst dem Freitagsmarkt sind dies Weingüter, Handwerk, eine UNESCO-Altstadt und einen Fotokurs mit Pierrot Men. Nebst diesen Aktivitäten bietet die Reiseorganisation PRIORI noch weitere Highlights im Betsileoland an. Infos unter www.priori-reisen.de und www.madagaskarhaus.ch

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Madagsakar Fotograf Pierrot Men

Fotokurs in Madagaskar mit Pierrot Men

Gehen Sie mit dem weltweit bekannten madagassischen Fotografen Pierrot MEN einen Tag lang hinaus in die Dörfer und fotografieren Sie das ländliche Madagaskar mit seinen Menschen, Szenen und Landschaften. Pierrot MEN gibt dabei Tipps und Hinweise, erklärt technische Fotoprobleme und öffnet auch die Türen zu den Menschen. Dieses Angebot können Sie exklusiv über PRIORI Reisen buchen.

Madagsakar Fotograf Pierrot Men

Der bekannteste Fotograf Madagsakars: Pierrot Men in seinem Studio in Fianarantsoa.

Der 1954 geborene Pierrot MEN wuchs in sehr ländlicher Umgebung im Südosten von Madagaskar auf. Seine Familie hat chinesische Wurzeln: der Grossvater von Pierrot immigrierte vor fast hundert Jahren nach Madagaskar. Seit seiner Jugend interessierte sich Pierrot für Fotografie, für Licht und Kunst. Dank Freunden kam er zu seiner ersten Kamera und allmählich schaffte er sich einen Namen als bester Fotograf Madagaskars.

In der kleinen Stadt Fianarantsoa betreibt er seit 30 Jahren ein Fotogeschäft und seine Postkarten haben das Bild Madagaskars in die ganze Welt hinausgetragen. Er wurde in unzähligen Ausstellungen und mit Preisen geehrt. Mehrere Bücher entstanden mit seinem fotografischen Werk und doch sitzt er noch immer in seinem kleinen Büro, nun nicht mehr vor dem Diakasten, sondern am Bildschirm, um seine Fotos zu redigieren. Ausser er ist denn unterwegs in der Welt für Ehrungen und Ausstellungen.

Fotografie von Pierrot Men Madagaskar

Eines der vielen stimmungsvollen Madagaskar-Fotografien von Pierrot Men.

Pierrot MEN ist ein Starfotograf, aber bescheiden geblieben. Er liebt das einfache, ländliche Leben seiner Heimat und wann immer möglich fährt er hinaus ins hügelige Betsileoland und beobachtet und fotografiert. ‘Manchmal bin ich einen ganzen Tag unterwegs und mache kein einziges Foto. Aber mit den Augen sauge ich alles auf‘, sagt er dem PRIORI-Gründer Franz Stadelmann. Die beiden kennen sich seit fast dreissig Jahren, als der Schweizer Ethnologe im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit nach Madagaskar kam.

Nun trägt diese Freundschaft auch für Reisende Früchte. PRIORI, die Reiseorganisation für Madagaskar, organisiert im Rahmen der individuellen Touren auch einen Tagesausflug mit Pierrot MEN. Das kann natürlich nur entsprechend der Agenda des Fotografen durchgeführt werden.

Wer sich für diesen Kurzkurs in madagassischer Umgebung interessiert, findet im Madagaskarhaus in Basel und bei PRIORI Reisen in Berlin mehr Infos. Kontaktieren Sie uns unter info@priori.ch

Die Homepage von Pierrot MEN lautet: http://www.pierrotmen.com

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Buckelwal Madagaskar Sainte Marie PRIORI Reisen

Buckelwale in Madagskar – Whale Watching und Wal-Festival

Jedes Jahr Mitte Juni tauchen die ersten Buckelwale (Megaptera novaeangliae) vor der Küste Madagaskars auf.

Wale Madagaskar Buckelwal Sainte Marie PRIORI ReisenDie Wale verbringen die Monate November bis Mai rund um den Südpol, bevor sie in die warmen Gewässer der Subtropen ziehen, um hier ihre Kälber zur Welt zu bringen. Die bis zu 16 Meter langen Meeressäuger werden jährlich ab Juni an der Südspitze Madagaskars gesichtet. Einige ziehen dann weiter der madagassischen Westküste entlang und sind  in der Region um Tulear und Maintirano zu sichten. Ein Großteil der Tiere – etwa 500 bis 1000 Wale – schwimmt östlich von Madagaskar, an der Insel Sainte Marie vorbei in Richtung Norden, um in der Bucht von Antogil zu kalben. Durch die beständigen Südostwinde ist das relativ flache Wasser in dieser von der Halbinsel Masoala eingesäumten Bucht meist trüb und bildet einen geschützten Ort für die Meeressäuger und ihrer dort geborenen Kälber. Im September ziehen die Wale und die rund fünf Meter langen Jungtiere wieder in die arktischen Gewässer zurück.

Whalewatching in Madagaskar von Juli bis September

Buckelwal Madagaskar Sainte Marie PRIORI ReisenBesonders in der etwa 60 Kilometer langen Meeresenge zwischen der kleinen Insel Sainte Marie und dem madagassischen Festland sind die Tiere sehr nah am Land und Walbeobachtungen (whale watching) sind ein eindrückliches Naturspektakel für Reisende und Einheimische gleichermaßen. Wer sich in der Zeit zwischen Juli und September an Orten der Küste Madagaskars, auf der Masoala-Halbinsel oder auf der Insel Sainte Marie aufhält, der kann ein ganz besondere Erlebnis hautnah erleben:

Die Buckelwale kommunizieren untereinander mittels ihrer Sprünge, Rufe und Flossenbewegungen. Die Brustflossen der rund um Madagaskar anzutreffenden Buckelwale sind um einiges grösser als bei den rund 80 anderen Wal-Arten, die es auf der Welt gibt. Ihr regelmässiges Auftauchen ist daher sehr eindrücklich und fotogen. Als Säugetiere müssen Wale zum atmen regelmäßig an die Wasseroberfläche kommen. Beim Ausatmen stoßen die Meeressäuger jedes Mal meterhohe Fontänen aus. So entsteht eine einmalige Choreographie und eine unvergessliche Erfahrung, an der Reisende teilhaben können.

Von Ambodifotatra, der kleinen Inselhauptstadt von Sainte-Marie, und von Maoantsetra am Eingang zur Masoala-Halbinsel bieten verschiedene Anbieter Tagesausflüge zur Walbeobachtung an. Aber auch von der Küste Sainte Maries können die Wale sehr gut beobachtet werden.

Schutz der Buckelwale in Madagaskar

Buckelwal Flosse Madagaskar Walbeobachtung PRIORI ReisenDie Insel Sainte Marie setzt sich seit den 1990er Jahren verstärkt für den Schutz der Buckelwale ein. Denn die Tiere sind eine bedeutende Touristenattraktion. Die Organisation MEGAPTERA (www.megaptera.org) setzt sich für den Schutz der Säuger ein. Seit 2009 gibt es daneben den Verein CétaMada, der ein Forschungsprogramm für Buckelwale betreibt und in dem sich touristische Akteure der Insel für den Walschutz, verantwortungsvolle Walbeobachtungen, die Erhaltung des Lebensraums der Meeressäuger und die Aufklärung der lokalen Bevölkerung einsetzen.

Walfestival und Walmuseum in Sainte-Marie erleben

Jedes Jahr im Juli veranstalten die Organisationen und die Tourismusunternehmen auf der Insel Sainte Marie das Festival der Wale (festival de la baleine). Im Jahr 2015 wird das Fest vom 4. Bis 11. Juli stattfinden. Auch ein kleines Museum zu den Buckelwalen informiert über das Leben und die Migration der Tiere.


Wer die Buckelwale einmal erlebt hat, wird den Anblick und den Gesang dieser faszinierenden Tiere nicht mehr vergessen. PRIORI Reisen gibt gerne Auskunft und organisiert Ihre Reise zu Madagaskars Walen!

Buckelwal Flosse im Meer vor der Insel Sainte Marie Madagaskar

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Camping Zelten Zelt Madagaskar

Camping und zelten in Madagaskar

Madagaskar ist ein Naturparadies, landschaftlich reizvoll und extrem vielseitig. Die Insel bietet zahlreiche Möglichkeiten, die einzigartige Flora und Fauna auch zu Fuß zu erkunden.

Wanderer, Rucksacktouristen und Outdoor-Liebhaber, die Madagaskar auf eigene Faust bereisen und mit Zelt unterwegs sind, sollte auf einige Dinge achten, wenn sie ihr Zelt aufschlagen und campen möchten.

In den fast 50 Naturparks, Schutzgebieten und Nationalparks Madagaskars, die für Reisende zugänglich sind, können Reisende mit einem lokalen Guide auf Beobachtungstour gehen. Meist dauern Touren in den Parks zwischen einer Stunde und einem Tag. Doch Madagaskar bietet auch schöne Wandermöglichkeiten und Trekkingtouren durch beeindruckende Landschaften, die mehrere Tage dauern.

In den Nationalparks ist Zelten grundsätzlich möglich.

In den vielen Parks wie Isalo, Ankarana und Montagne d’Ambre gibt es ausgewiesene Camping-Areale. Erwarten Sie dort aber keine Ausstattung, wie Sie es von europäischen Campingplätzen kennen. Es gibt dort lediglich überdachte Kochstellen, und hin und wieder ein paar Sitzmöglichkeiten. Selten findet man hier ein Klohäuschen und geschlossene Räume (so in Montagne d’Ambre). Reisende, die in Nationalparks im Zelt übernachten möchten, müssen sich bei der Parkverwaltung anmelden, den Parkeintritt für die entsprechende Aufenthaltsdauer entrichten und für diese gesamte Zeit auch von einem lokalen Guide begleitet werden. „Wild campen“ ist verboten in den Naturreservaten der Insel.

Ist man hingegen unterwegs in den oft sehr zersiedelten Gegenden Madagaskars, vor allem im Westen der Insel, dann ist das Zelt oftmals die einzige Möglichkeit zu übernachten. Dies ist zum Beispiel bei Flussfahrten auf dem Tsiribihina- oder Mangoky-Fluss der Fall. Aus Sicherheitsgründen sollte man immer mit einem Guide unterwegs sein, wenn man in freier Wildbahn zelten möchte. Er kennt die lokalen Gegebenheiten und die Sicherheitslage, kann einen Blick auf Wertgegenstände werfen und weiß über die örtlichen Tabus Bescheid. Die Rolle der so genannten Fadys, madagassische Tabus ist nicht zu unterschätzen. Viele Wegpunkte werden als heilig angesehen und dürfen nicht betreten, berührt oder nicht mit bestimmten Lebensmitteln im Gepäck besucht werden.

Reisende, die alleine ohne Guide mit Zelt unterwegs sind können in vielen Gegenden Madagaskars in der Nähe eines Dorfes relativ sicher campen. Ihnen sei geraten, immer den lokalen Dorfchef (président de fokontany) nach Erlaubnis zu bitten und so ihren Respekt zu zeigen. Dass eine Übernachtung im Zelt verboten wird ist unwahrscheinlich. Sehr viel eher wird es vorkommen, dass man zum Essen eingeladen wird.

Ein leichter Sommerschlafsack reicht in den meisten Regionen Madagaskars zum Übernachten im Freien. Im zentralen Hochland und in bergigen Gegenden, wie z.B. im Andringitra Nationalpark kann es nachts empfindlich kühl werden. Hier wird man mit einem Daunenschlafsack wesentlich entspannter schlafen.  Ausreichend Trinkwasser, eine Stirnlampe und Mückenschutz sind wichtige Utensilien für Zeltaufenthalte in Madagaskar.

Übrigens ist Madagaskar für Wohnmobil-Urlaube nicht geeignet. Campingbusse sind hier schlichtweg nicht zu finden, Wohnmobile sind nicht bekannt. Freiwilliges Übernachten im Auto ist für Madagassen abwegig und sehr unüblich. Auch die dafür erforderliche Infrastruktur fehlt komplett. Es können keine Autos zum selbst fahren gemietet werden (es gibt anscheinend Anbieter, die Wagen für Selbstfahrer anbieten, was für uns aufgrund der Strassenlage in Madagaskar ziemlich unverantwortlich und unseriös erscheint).

PRIORI gibt gerne weitere Infos rund ums Campen und Zelten in Madagaskar. Wir biteten verschiedene Trekkingtouren in Madagaskar an, kennen Plätze und Orte, wo Übernachten im Zelt möglich ist, und besitzen die entsprechende Campingausstattung für verschiedene Outdoor-Vorhaben in Madagaskar.

Camping Madagaskar Tsiribihina Zelt

Camping in Madagaskar auf einer Sandbank des Tsiribihina Flusses.

Camping Zelten Zelt Madagaskar

Camping während eines Trekkings im Andringitra Nationalpark im Südwesten von Madagaskar

Zelten im Base Camp Andtrinitra Madagaskar

Base Camp mit einfachster Infrastruktur am Fuße des Pic Boby, Andringitra Nationalpark, Madagaskar

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Unterwegs in Madagaskar Reise Film Eindrücke

Typisch Madagaskar – eine Reise durch das Land

Tongasoa, Willkommen in Madagaskar!

Typisch für Madagaskar, was ist das? Lemuren und Chamäleons wohl, Reis und rote Erde. Aber Madagaskar ist viel mehr.
Madagaskar ist anders. Anders als andere Länder, anders als man es erwartet, anders als Afrika und anders als Asien. Es ist einfach Madagaskar. Wie soll man dieses Land beschreiben, in Worte fassen?

Jeder, der Madagaskar bereist hat, weiß, wovon wir schreiben. Ein Besuch auf dieser großen Insel im Indischen Ozean hinterlässt einen bleibenden Eindruck und macht es schwer, dieses Land mit Worten zu beschreiben.

Winkende Menschen am Wegesrand, Lächeln wohin man blickt, Rufe und Begrüßungen. Farben und Stimmung, Musik und Grüntöne der Reisfelder, Wälder und Pflanzen. Rote Erde, Lehmhäuser und Sonnenuntergänge. Ein Kontinent auf einer Insel – verschiedene Klimazonen, fruchtbare Ebenen, karge Gebirge, Sandstrände. Tiere und Pflanzen, die sonst nicht zu finden sind. Verschiedene Völker mit Traditionen, Tabus, Gesängen und Bräuchen. Gewürze und Kräuter, Heilpflanzen und Wurzeln. Dies alles ist Madagaskar – aber eben auch noch viel mehr. Eine andere Welt.

Ein kurzer Film über eine Reise durch Madagaskar. Diese Bilder, Musik und Emotionen geben einen ganz guten ersten Einblick, was es bedeuten kann, in Madagaskar unterwegs zu sein:

Aber am besten Sie überzeugen sich selbst davon. Wir von PRIORI möchten die Einzigartigkeit und Vielseitigkeit Madagaskars auf allen unseren Reisen vermitteln. Wir möchten alle Facetten des Landes zeigen – Licht und Schatten. Wir möchten Madagaskars Menschen etwas zurückgeben von unseren Reisen, die Locals unterstützen und langfristig einbinden. Unsere Mitarbeiterinnen in Tana, unsere Fahrer und Guides – sie sind wichtigster Teil unserer Vision und unseres kleinen Teams. Sie sind Madagassen, sie kennen ihr Land wie kein Anderer, sie sind Vermittler und Brückenbauer und teilen ihr Wissen mit den PRIORI-Reisenden – seit nunmehr 20 Jahren.

Soavadia! Gute Reise!

 

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Vanille Madagaskar SAVA PRIORI Reisen

Madagaskars Vanille-Region SAVA

Vanille Madagaskar SAVA PRIORI ReisenDas Markenzeichen Madagaskars ist die weltweit bekannte Bourbon-Vanille. Das edle Gewürz wird im Nordosten Madagaskars, in der Region SAVA angebaut. Der süssliche, intensive Vanille-Duft liegt hier in der Luft, egal wohin man geht.

Vor allem die kleinen madagassischen Städtchen Sambava und Antalaha gelten als Vanille-Zentren. Zahlreiche Familien-Betriebe haben sich auf Verarbeitung der wertvollen Schoten spezialisiert.

Zu den Orten der Region SAVA zählen neben Sambava und Antalaha noch Vohémar und Andapa. Allesamt sind madagassische Kleinstädte voller Farben und Gerüche. Ihre Anfangsbuchstaben bilden den Namen der Region. Die Ernte der Vanilleschoten ist jährlich in den Monaten Juni bis August. Erst nachdem die grünen Kapseln der Vanille-Orchidee geerntet und in heissem Wasser fermentiert wurden entwickelt sich die typische dunkelbraune Färbung und das intensive Aroma der Schoten. Dieser Prozess dauert mehrere Wochen und ist ein ausgeklügeltes Schauspiel, denn die Trocknung muss abwechselnd in der Sonne und im Schatten erfolgen.

PRIORI bietet individuelle Reisen in diese schöne und wenig besuchte Region Madagaskars und ihren Vanilleproduzenten an.

Dabei erleben Reisende auch die vielseitige Landschaft der Gegend mit Weilern, Reisanbaugebieten und Kokosplantagen sowie einem Besuch im reizvollen Bergmassiv des Marojejy Nationalparks. Auch schöne Strände hat der Nordosten der Insel zu bieten.

Neben individuellen Touren können Reisende an Kleingruppen-Reisen in die Region SAVA teilnehmen. Weitere Informationen dazu erhalten Interessierte unter: www.madagaskarhaus.ch

Blick auf das Marojejy Bergmassiv

 

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