Archiv der Kategorie: Flora und Fauna

Madagaskars Andringitra Nationalpark

Madagaskar Andringitra Pic Boby Trekking PRIORI Reisen
Aktiven Reisenden bietet Andringirtra mit seinen Kombination aus Steinkuppeln, geologischen Formationen und endemischen Sukkulenten ein einmaliges Trekkingerlebnis in einer der schönsten Landschaften Madagaskars.

WS_Landschaft_Andringitra-3Der Andringitra Nationalpark, im Südosten von Madagaskar gelegen, ist ein mystischer Ort. Der Legende nach haben sich hier die Götter zum Murmel-spielen getroffen. Als Beweis liegen bis heute mächtige Granitkugeln verstreut in dieser imposanten Landschaft. Man findet in diesem Gebirge vor allem eins: Ruhe, Weite und Einsamkeit.

Im Nationlpark an der Grenze der Betsileo- und Bara-Stämme durchwandert man Täler, in denen Reis angebaut wird und kleine abgelegene Dörfer. Gleichzeitig kann man den höchsten zugänglichen Gipfel Madagaskars erklimmen: Der 2568 Meter hohe  „Pic Boby“ (Pic d’Imarivolanitra, bedeutet “nah am Himmel”) bietet mit seinen Steinformationen und einem 360Grad Ausblick atemberaubende Augenblicke und eine gelungene Belohnung für jeden Wanderer.

Mehr als 50 Kilometer der Umgebung angepasste Wege durchziehen das Andringitra-Gebiet, und ermöglichen verschiedene Touren und Trekkings für jeden Anspruch und für jede Kondition, von Wald und Wasserfällen bis zu steinigen, kargen Ebenen und Gipfeln.

Andringitra_Trekking_Madagaskar_PRIORI-Reisen_Pic-Boby_webDer Park wurde im Jahr 1999 auf Bemühungen des WWF hin zum Nationalpark erklärt und ist seit 2007 UNESCO Weltnaturerbe. Man versucht, die landwirt-schaftliche Bevölkerung von 200 umliegenden Dörfern in die Verwaltung des geschützten Gebiets einzubeziehen. So kommen u. a. die lokalen Guides aus den Dörfern im Nationalparkgebiet. Sie sind gut ausgebildet und haben viel Wissen, vor allem zu den einheimischen medizinischen Pflanzen. Die meisten von Ihnen sprechen gut Französisch, einige auch Englisch.

Das 31.160 ha umfassende Gebiet ist bis heute relativ wenig besucht. Auch diese Tatsache macht Andringitra und sein angrenzendes Tal Tsaranoro mit seinen atemberaubenden Landschaften und ausgezeichneten Möglichkeiten für Trekking und Abenteuersport (Paragliding, Freeclimbing…) so anziehend und besonders.

Wir von der PRIORI organisieren Ihr Programm gemäss Ihren Wünschen. Wir zeigen Ihnen, welche Nationalparks sich am besten mit Ihrer Reiseroute und Ihren Interessen verbinden lassen. Dazu gehören auch die nötigen Binnenflüge, Fahrzeug und Hotelunterkünfte. Wir helfen gerne weiter und haben zahlreiche Tourenvorschläge parat.

Buckelwale in Madagskar – Whale Watching und Wal-Festival

Jedes Jahr Mitte Juni tauchen die ersten Buckelwale (Megaptera novaeangliae) vor der Küste Madagaskars auf.

Die Wale verbringen die Monate November bis Mai rund um den Südpol, bevor sie in die warmen Gewässer der Subtropen ziehen, um hier ihre Kälber zur Welt zu bringen. Die bis zu 16 Meter langen Meeressäuger werden jährlich ab Juni an der Südspitze Madagaskars gesichtet. Einige ziehen dann weiter der madagassischen Westküste entlang und sind  in der Region um Tulear und Maintirano zu sichten. Ein Großteil der Tiere – etwa 500 bis 1000 Wale – schwimmt östlich von Madagaskar, an der Insel Sainte Marie vorbei in Richtung Norden, um in der Bucht von Antogil zu kalben. Durch die beständigen Südostwinde ist das relativ flache Wasser in dieser von der Halbinsel Masoala eingesäumten Bucht meist trüb und bildet einen geschützten Ort für die Meeressäuger und ihrer dort geborenen Kälber. Im September ziehen die Wale und die rund fünf Meter langen Jungtiere wieder in die arktischen Gewässer zurück.

Whalewatching in Madagaskar von Juli bis September

Buckelwal Madagaskar Sainte Marie PRIORI ReisenBesonders in der etwa 60 Kilometer langen Meeresenge zwischen der kleinen Insel Sainte Marie und dem madagassischen Festland sind die Tiere sehr nah am Land und Walbeobachtungen (whale watching) sind ein eindrückliches Naturspektakel für Reisende und Einheimische gleichermaßen. Wer sich in der Zeit zwischen Juli und September an Orten der Küste Madagaskars, auf der Masoala-Halbinsel oder auf der Insel Sainte Marie aufhält, der kann ein ganz besondere Erlebnis hautnah erleben:

Die Buckelwale kommunizieren untereinander mittels ihrer Sprünge, Rufe und Flossenbewegungen. Die Brustflossen der rund um Madagaskar anzutreffenden Buckelwale sind um einiges grösser als bei den rund 80 anderen Wal-Arten, die es auf der Welt gibt. Ihr regelmässiges Auftauchen ist daher sehr eindrücklich und fotogen. Als Säugetiere müssen Wale zum atmen regelmäßig an die Wasseroberfläche kommen. Beim Ausatmen stoßen die Meeressäuger jedes Mal meterhohe Fontänen aus. So entsteht eine einmalige Choreographie und eine unvergessliche Erfahrung, an der Reisende teilhaben können.

Von Ambodifotatra, der kleinen Inselhauptstadt von Sainte-Marie, und von Maoantsetra am Eingang zur Masoala-Halbinsel bieten verschiedene Anbieter Tagesausflüge zur Walbeobachtung an. Aber auch von der Küste Sainte Maries können die Wale sehr gut beobachtet werden.

Schutz der Buckelwale in Madagaskar

Buckelwal Flosse Madagaskar Walbeobachtung PRIORI ReisenDie Insel Sainte Marie setzt sich seit den 1990er Jahren verstärkt für den Schutz der Buckelwale ein. Denn die Tiere sind eine bedeutende Touristenattraktion. Die Organisation MEGAPTERA (www.megaptera.org) setzt sich für den Schutz der Säuger ein. Seit 2009 gibt es daneben den Verein CétaMada, der ein Forschungsprogramm für Buckelwale betreibt und in dem sich touristische Akteure der Insel für den Walschutz, verantwortungsvolle Walbeobachtungen, die Erhaltung des Lebensraums der Meeressäuger und die Aufklärung der lokalen Bevölkerung einsetzen.

Walfestival und Walmuseum in Sainte-Marie erleben

Jedes Jahr im Juli veranstalten die Organisationen und die Tourismusunternehmen auf der Insel Sainte Marie das Festival der Wale (festival de la baleine). Im Jahr 2015 wird das Fest vom 4. Bis 11. Juli stattfinden. Auch ein kleines Museum zu den Buckelwalen informiert über das Leben und die Migration der Tiere.


Wer die Buckelwale einmal erlebt hat, wird den Anblick und den Gesang dieser faszinierenden Tiere nicht mehr vergessen. PRIORI Reisen gibt gerne Auskunft und organisiert Ihre Reise zu Madagaskars Walen!

Buckelwal Flosse im Meer vor der Insel Sainte Marie Madagaskar

Natur-Phänomen Madagaskar

Madagaskars Natur ist wohl das bekannteste Markenzeichen der Insel. Die einzigartige Flora und Fauna Madagaskars ist das Alleinstellungsmerkmal des Landes und der Anziehungspunkt für viele der (noch nicht allzu vielen) Reisenden.

Madagaskar Natur Film PRIORI Reisen

Die Insel Madagaskar entstand durch die vor rund 90 Millionen Jahren einsetzende Abspaltung der heutigen Kontinentalplatte vom Urkontinent Gondwana. Sie entwickelte sich weitestgehend isoliert vom Festland, so dass Madagaskar hat eine der höchsten Quoten an Biodiverstität der Welt besitzt, ein Großteil der Pflanzen- und Tierarten findet man nur hier.

Madagaskar ist eine ökologische Schatztruhe, auf der bis heute immer noch regelmäßig unbekannte Tiere und Pflanzen entdeckt werden.

Lassen Sie sich verzaubern von dieser einmaligen Wunderwelt, den unglaublichen Landschaften und bizarren Gestalten auf der grossen Insel im Indischen Ozean.

Und wenn Sie Lust bekommen, das alles in echt zu erleben: PRIORI bringt sie hin!

(Ein-)Tauchen in Madagaskar

Madagaskar ist einzigartig mit seiner Flora und Fauna, und noch besser: die große Insel im Indischen Ozean ist mit über 4500 Kilometern Küste  und vorgelagerten Korallenriffen auch ein hervorragendes Reiseziel für Taucher. 

Buckelwal Flosse im Meer vor der Insel Sainte Marie MadagaskarDie Unterwasserwelt in Madagaskar ist vielseitig, hier finden sich 34 Arten von Walen und Delfinen, 5 Schildkrötenarten, 56 Hai-Arten, 300 verschiedene Hartkorallen und 1300 Arten von Knochenfischen. Viele der Arten sind endemisch, kommen also nur in Madagaskar vor.

Madagaskar kann als Tauch-Destination mit einer ganzjährig angenehmen Wassertemperatur punkten – sie schwankt zwischen 24 Grad zwischen Juli und Oktober und 30 Grad von Januar bis März.

Als beste Jahreszeit für Reisen nach Madagaskar mit geplanten Tauchgängen gelten im Allgemeinen die Monate Mai bis Dezember.  Zwischen Januar und März ziehen fast jedes Jahr Zyklone über die Insel, die starke Regenfälle mit sich bringen und den Meeresboden aufwirbeln – zu dieser Zeit kann die Unterwasser-Sicht daher eingeschränkt sein und einige Tauchclubs sind geschlossen. Hochsaison für Madagaskar-Reisen sind die dortigen Wintermonate Juli und August, die gleichzeitig die kühlsten Monate sind.

Tauchreviere finden sich in allen Regionen der Insel. Dazu gehören

  • im Norden: die Insel Nosy Be und umliegende Inseln, wie Nosy Komba oder Tanikely, sowie die Buchten rund um Diego Suarez
  • im Westen: die Gegend südlich von Morondava
  • im Süden: vor den Stränden nördlich und südlich von Tulear
  • im Osten: rund um die Insel Sainte-Marie

Jede Gegend hat ihre Besonderheiten. Die abgelegenen Archipele rund um Nosy Be im Nordwesten Madagaskars (wie Mitsio, Radama) bieten die wohl größte Biodiversität unter Wasser. Vor der Insel Sainte Marie im Nordosten können zahlreiche Wrack-Tauchgänge gemacht werden.

Ile aux Nattes Madagaskar Strand Meer PalmenIn Madagaskar gibt es mittlerweile zahlreiche Tauchschulen. Viele davon sind PADI-Basen und haben einen westlichen Standard, professionelle Ausrüstung und bieten Tauch-Kurse für verschiedene Levels an.

Sicherheit spielt eine große Rolle beim Tauchen. Bei Tauchgängen in Madagaskar zu beachten, dass es auf der Insel keine Druckkammer gibt. Die nächsten Rekompressions-Anlagen finden sich in Kenia, La Réunion oder Südafrika, die im Falle einer auftretenden Dekompressionskrankheit aufgesucht werden müssen.

PRIORI kann Tauch-Interessierten aktuelle Kontakte zu Tauchschulen vermitteln und organisiert auch gerne das Programm rundherum.

Wann ist die beste Reisezeit für Madagaskar?

Landscahft im Hochland Madagaskar mit Wolken
Wolken über dem Hochland – Auch das ist Madagaskar. PRIORI Reisen.

Bei der Vorbereitung auf eine Reise nach Madagaskar stolpert man unweigerlich über die Begriffe Regen- und Trockenzeit. Wenn man weiterliest kommt man auf drei Klimazonen, die auf dieser großen Insel im Indischen Ozean herrschen.

Klingt kompliziert? Eigentlich ist es das nicht, wenn man einige Dinge beachtet.

Grundsätzlich ist Madagaskar ganzjährig als Reiseziel zu empfehlen.

Die jährliche Durchschnittstemperatur auf Madagaskar liegt bei 21 °C. Das Wetter auf der Insel wird geprägt von einer Regenzeit und Trockenzeit, und weniger von Jahreszeiten, wie wir es aus Europa kennen. Die beste Zeit für Madagaskar-Reisen ist davon abhängig, welche Teile Madagaskars bereist werden.

Die Regenzeit in Madagaskar geht von Dezember bis März, die Trockenzeit von April bis November.

Der abschreckende Begriff Regenzeit bedeutet übrigens nicht, dass es die ganze Zeit regnet, sondern dass es zu dieser Zeit wahrscheinlicher regnet. Es regnet nie den ganzen Tag, vielmehr sind es kurze, aber intensive, Regengüsse, die meist Abends bzw. Nachts kommen. Am Morgen scheint wieder die Sonne. Kein Vergleich zu deutschem Herbstnieselregen. Madagassen freuen sich über das Wasser und es ist dringend nötig für die Felder. Die Landschaft erscheint in verschiedenen Grüntönen und bietet viele Fotomotive. Bei der Reiseplanung sollte beachtet werden, dass während der Regenzeit einige Strassen unpassierbar werden und einige Orte oder Nationalparks nicht zugänglich sind.

Beste Reisezeit für das zentrale Hochland

Madagaskars Hochland zieht sich über das Zentrum der Insel. Das Plateau liegt auf etwa 1000 Metern Höhe, teils höher (die Hauptstadt Antananarivo auf 1200 Metern). Die Temperaturen steigen hier selten über 25 Grad. Generell ist die Luftfeuchtigkeit hier geringer als an den Küsten. Angenehmes Wetter für finden Reisende im Hochland von Februar bis April und zwischen Oktober und November.

Beste Reisezeit für Madagaskars Küsten

Madagaskars Küstenregionen sind tropisch. Hier herrschen das ganze Jahr über warme Temperaturen und eher hohe Luftfeuchtigkeit (65 -80%). Zum Teil kann es sehr windig werden. Die Regenzeit ist zwischen Oktober und März, von April bis September ist es wesentlich trockener aber dennoch warm.

Im trockenen Süden und Südwesten Madagaskars gibt es auch in der Regenzeit nur wenig Niederschlag. Diese Region kann ohne weiteres das ganze Jahr bereist werden.

Beste Reisezeit für eine Rundreise in Madagaskar

Möchten Sie verschiedene Teile Madagaskars kennenlernen und haben eine große Tour vor, dann sind die Monate April/ Mai oder September/ Oktober empfehlenswert, wenn das Wetter sowohl im Hochland als auch an den Küsten angenehm ist.

Von Juli bis Oktober ist übrigens Hochsaison in Madagaskar. Dann ist es sinnvoll, Unterkünfte und Inlandsflüge weit im Voraus zu reservieren.

Für genauere Wetterinformationen können Sie sich auch ausführliche Klimatabellen zu einzelnen Orten Madagaskars anschauen.