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Angoraziegen aus Ampanihy

Angoraziegen aus Ampanihy

Ampanihy ist eine mittelgrosse Stadt im Südwesten von Madagaskar und der Name bedeutet «Ort der Fledermäuse».

Nicht viele Touristen finden den Weg nach Ampanihy, aber die, die das Abenteuer lieben, sollten hier einen Stopp einplanen. Denn hier erhalten Sie einem Einblick in ein Handwerk von Madagaskar, was die meisten vorerst mit Madagaskar gar nicht in Verbindung bringen würden.

Restaurant Angora in AmpanihySo gibt es hier einige einfache, aber saubere Hotels zur Auswahl und im Ortskern gibt es zudem ein paar kleine Restaurants, die lokale Küche servieren. Aber nur wegen der Kulinarik, reist man eigentlich nicht nach Ampanihy.

Einer der Gründe ist die lokale Produktion von Angorawolle und die Teppiche, die aus der Wolle geknüpft werden.

Im Jahre 1970 wurden das erste Mal Angoraziegen nach Madagaskar, im Rahmen eines Entwicklungsprojekts, eingeführt. Nicht nur die Region von Ampanihy eignet sich sehr gut für Ziegen, auch die hier ansässige Ethnie, erlaubt das Halten von Ziegen, im Gegensatz zum Hochland, denn hier gilt es als «fady» (Tabu).

Leider wurden die Angoraziegen sehr schnell mit den lokalen Rassen gekreuzt und so nahm die gute Qualität der Wolle schnell ab und die Produktion wurde eingestellt.

Ein zweiter Versuch fand dann in den 90er-Jahren statt, indem nochmals reinrassige Angoraziegen nach Madagaskar importiert wurden.

Jahre lang wurden viele schöne Teppiche geknüpft und vor Ort, in Tulear sowie ins Ausland verkauft. Seit ein paar Jahren nun, liegt dieses Projekt erneut brach und auch der Show-Room in Tulear ist momentan geschlossen.

Einige lokale Frauen knüpfen hingegen fleissig weiter. Bei Ankunft vor Ort werden Sie schnell von Wiederverkäuferinnen begrüsst, die alle behaupten, dass die Teppiche von ihnen selbst und aus reiner Angorawolle geknüpft wurden. Hier lohnt es sich jedoch ganz genau hinzuschauen und nicht zu schnell zuzuschlagen. Denn die meisten dieser Teppiche sind leider nicht aus Angorawolle, sondern aus Kunststoff oder aus Mischstoffen gefertigt.

Nehmen Sie sich lieber genügend Zeit und besuchen Sie eine der kleinen Familienbetriebe, die immer noch nach alter Tradition arbeiten. Sie können zudem in Ihrem Hotel (oder bei uns) erfragen, wo Sie einen zuverlässigen Kontakt im Ort finden können.

Teppichproduktion in AmpanihyWenn Sie einen dieser Betriebe besuchen, sind Sie nicht verpflichtet etwas zu kaufen, aber eine kleine Spende (Süssigkeiten, Kaffee etc.) wird von den Frauen immer mit grosser Freude und Dank-barkeit entgegengenommen.

Es ist auch möglich einen der Ziegenbauern zu besuchen, um zu sehen wie eine Angoraziege wirklich aussieht. Die Angoraziegen, die Sie in Ampanihy finden, sind nach Aussagen der Halter die fünfte Generation der Angoraziegen, die damals importiert wurden. Sie probieren diese die Qualität zu erhalten und kleine Familienbetriebe, die ebenfalls auf die Qualität der Wolle achten, kaufen nur bei diesen Ziegenhaltern ein.

Einer dieser kleinen Familienbetriebe wird von Armelle, einer jungen Frau, geleitet. Wir haben Armelle vor Ort besucht und für Sie ein paar Fotos sowie ein kleines Interview erstellt:

Angorateppich aus AmpanihyArmelle hat sich nach Ihrem Studium entschieden, etwas für die Frauen vor Ort zu unternehmen und probiert daher die Teppiche zu vermarkten. Sie nennt Ihre Firma «Tapis Mohair Ampanihy» und verkauft ihre Produkte hauptsachlich über Facebook. Armelle hat auch in Ivato, einem Stadtteil von Antananarivo, einen Show-Room, wo Sie nach Absprache die Teppiche anschauen und auch kaufen können.

Wenn auch Sie Interesse an einem Angorateppich aus Ampanihy haben oder diesen Familienbetrieb besuchen möchten, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf!

Madagaskartag 2018

PRIORI Madagaskartag 2018

 

Auch in diesem Jahr möchten wir gerne wieder alle Madagaskarfans sowie Reiseinteressenten herzlich zu unserem PRIORI-Madagaskartag 2018 einladen! Wir präsentieren einen vollen Tag rund um die grosse Tropeninsel Madagaskar, mit spannenden Vorträgen, erfahrenen Madagaskarexperten, Foto-Slideshows, interessanten Insidertipps sowie den Austausch rund um die Insel im Indischen Ozean. Das PRIORI-Team gibt gerne Auskunft, beantwortet ausführlich Ihre Fragen und berät Sie zu Ihrer nächsten Reise nach Madagaskar. Auch Bücher sowie originale Produkte aus Madagaskar können hier erworben werden. Wir freuen uns, Sie auf unserem nunmehr achten Madagaskartag begrüssen zu dürfen!
am Samstag, den 24. November 2018

von 10:00 bis 18:00 Uhr

in der Heilpädagogischen Schule in Münchenstein, bei Basel
(Lärchenstrasse 7, 4142 Münchenstein)

Der Eintritt ist wie immer frei.

Auch dieses Jahr werden wir Ihnen gegen einen Unkostenbeitrag gerne ein madagassisch inspiriertes Mittagessen reichen.

Um verbindliche Anmeldung zum PRIORI-Madagaskartag 2018 sowie zum Mittagessen wird gebeten unter info@priori.ch oder telefonisch unter +41 (0)61 332 19 27.

Madagaskartag 2018 – Agenda und Vortragsthemen:

Madagaskartag - Vorträge (24. November 2018)

Wegbeschreibung zur HPS in Münchenstei

Tram Nr. 11 bis Haltestelle Loogstrasse – Loogstrasse Richtung Katholische Kirche (100 m) – erste Abzweigung links: Lärchenstrasse.
(Für SBB-Anreisende: mit der SBB bis Bahnhof SBB Basel, dann im Vorplatz rechte Seite das gelbe Tram Nr 11 nehmen (der ‘Kopf’ des Trams muss in Richtung Bahnhofgebäude schauen), danach die 8. Haltestelle (Loogstrasse) aussteigen, über die Geleise im rechten Winkel in die Loogstrasse in Richtung Kirchenturm gehen. Sobald die Kirchenuhr gut sichtbar ist, links abbiegen (Distanz von Tramhaltestelle bis zur Schule: 200 m)
Mit dem Auto nach Basel Dreispitz fahren, dann Tram Nr. 11 folgen – Bei der Haltestelle Loogstrasse (aus Basel herkommend) links abbiegen – erste Abzweigung links (100 m) nehmen: Lärchenstrasse.
Anreiseplan:
http://map.search.ch/4142-muenchenstein/laerchenstr.7?z=512

Antalaha in Madagaskar

Antalaha in Madagaskar

Antalaha, Madagaskar einmal ganz anders! In weiteren Teilen des Landes gilt: Das Gegenteil von Gut…ist gut gemeint!

Wer zuerst durch das Hochland entlang der RN7 von Antananarivo nach Tulear reist, bevor er dann nach Antalaha hoch oben an die Ostküste fliegt, wird sich fragen: «Bin ich noch in Madagaskar?» Denn hier oben sieht es komplett anders aus im Vergleich zum Hochland.

Am Flughafen in Antananarivo wird man, wie sonst auch überall, von mehreren Menschen angesprochen, die entweder Euromünzen wechseln oder das Gepäck von einem zum Schalter oder PKW draussen vor der Tür bringen möchten. Auch wenn Sie nur mit einer kleinen Reisetasche reisen, möchte jeder gerne noch mit Ihnen etwas Geld verdienen und hat dann natürlich wenig Freude daran, wenn Sie höflich, aber bestimmt abdanken und Ihre Tasche selber tragen.

Manchmal, wenn auch nicht oft, hat man wirklich genug von den Strassenverkäufern und Bettlern, die einen regelrecht entlang der RN7 und auch in der Hauptstadt belagern. Es ist verständlich, dass sie nach Geld fragen und hoffen ein paar Ariary‘s an den Touristen zu verdienen. Dennoch ist die Art, auf die es gemacht wird, einfach nicht schön.

In Antsirabe kann man manchmal nicht einmal mehr die Autotür öffnen, ohne direkt ein paar der Einheimischen gleichzeitig zur Seite schieben zu müssen, um das Auto verlassen zu können. Einige Touristen finden dies natürlich recht unangenehm und wissen nicht wirklich mit der Situation umzugehen.

Antalaha ist allerdings anders. Ich bin jetzt seit über einer Woche in dieser idyllischen Stadt an der Nordostküste von Madagaskar und bis jetzt wurde ich kein einziges Mal von jemandem auf der Strasse angehalten und/oder nach Geld gefragt.

Warum ist der Kontrast so gross zwischen Antalaha oder besser gesagt der gesamten SAVA-Region und dem Rest von Madagaskar?

Die geringere Armut in dieser Region könnte eine Antwort sein. Sie ist bekannt für Rosenholz, aber dies allein kann nicht der Grund sein. Da die Vanillepreise zurzeit sehr hoch sind, ist auch das alltägliche Leben und alle Dinge, die für das Leben gebraucht werden, auch viel teurer geworden. So ist dies für alle, die hier leben, momentan die teuerste Region in Madagaskar …und nicht jeder Bewohner hier profitiert auch von der Vanille und so werden sie hierdurch nur noch ärmer als vorher.

Nein, ich denke eine der Hauptgründe sind wir Touristen. Wir sehen ein paar süsse und lächelnde Kinder, die nach unserem Empfinden alte und abgetragene Kleidung tragen. Da entsteht natürlich sofort das Bedürfnis etwas geben zu wollen, um zu helfen. Hierbei bedenken wir häufig nicht, dass wir mit dieser Geste den Kindern und der Entwicklung des Landes keinen Gefallen tun. Die Eltern dieser Kinder signalisieren natürlich, dass ihre Kinder von Touristen allein durchs Handaufhalten Geld bekommen. Dies führt dann dazu, dass sie ihre Kinder nicht mehr zu Schule gehen lassen, sondern nach draussen schicken, um dort zu betteln. Hier kann man klar erkennen, was der Autor Daniel Rösler mit seinem Buch: «Das Gegenteil von Gut… ist gut gemeint» aussagen will. Es ist essentiell sich mit den Begebenheiten des Landes im Vorfeld zu beschäftigen und wenn man sich entscheidet ein Drittweltland zu bereisen, könnte es im Voraus helfen dieses Buch zu lesen, um so zu vermeiden, dass man die Bettelkultur, die man an vielen Orten als unangenehm empfindet, nicht an anderer Stelle zu unterstützen.

Generell ist natürlich gegen Hilfe nichts einzuwenden, denn jeder fühlt sich wohl dabei und das schlechte Gewissen, was einen häufig als wohlhabender Reisender in einem armen Land überkommt, durch das Geben zu kompensieren.

So gibt man heute etwas und morgen noch was und so kommt man in einen kleinen Rausch und kann nicht aufhören zu geben. Man ist der Meinung man hilft und tut etwas Gutes – aber in Wirklichkeit hilft man nur dabei die Bettelkultur im Land zu fördern und begegnet dadurch einem Einheimischen niemals auf Augenhöhe.

Es ist nicht so, dass Touristen nicht helfen dürfen. Sie müssen sich nur informieren, an welcher Stelle das Geld gut platziert ist, um nachhaltig die Entwicklungen im Land zu fördern.

Ich als Reiseleiterin zum Beispiel „verbiete“ meinen Gästen unterwegs aus dem Auto heraus Süssigkeiten oder andere kleine Geschenke an bettelnde Kinder und/oder Erwachsene zu geben. Wir lagern hierfür hinten im Fahrzeug einen Spendenkorb, der nicht durch die Fenster sichtbar ist. Wenn wir unterwegs gute Begegnungen haben, kann es sein, dass wir als Dankeschön für ein gemeinsames Singen oder eine weitere gemeinsame Aktivität ein Geschenk aus unserem Spendenkorb dalassen. Wenn wir zum Beispiel beim Fussball spielen mitmachen dürften und einen neuen Fussball mit Pumpe bereitliegen haben, ja dann steht einem Tauschhandel nichts im Wege. So tauschen wir den selbstgebastelten madagassischen Fussball für uns als Souvenir, gegen unseren neuen Ball aus unserem Spendenkorb. Wichtig ist, wenn Sie unterwegs so einen Tauch eingehen, Sie auch klar kommunizieren, wer später für den neuen Fussball und die Pumpe verantwortlich ist. Am besten Sie wählen hierfür eines der älteren Kinder oder einen Erwachsenen aus, sodass die Kinder keinen Grund haben zum Streiten.

Wenn Sie gerne eine Schule, ein Waisenheim o. ä. besuchen möchten, werden die eventuellen Sachspenden immer direkt an eine/n Verantwortliche/n vor Ort gegeben (am besten vor den Augen mehrerer, sodass eventuelle Eigennutzen durch diese Person vermieden werden können).

Bitte geben Sie auch nie direkt Geld, wenn Ihnen irgendjemand z. B. von seinen kanken Kindern, der Mutter oder dem Vater etc. erzählt. Sicher stimmt es manchmal, dass engste Verwandte ein Leiden haben, häufig ist es aber auch nur eine Masche, um rasch aus Mitleid an Geld zu kommen.

Aber um zurück zu Antalaha und dem Rest der SAVA-Region zu kommen. Hier finden Sie zum Glück noch immer das ursprüngliche Verhalten der Madagassen. Sie sind stolze Menschen, die gerne den Vazaha‘s (Menschen mit weisser Hautfarbe) auf Augenhöhe begegnen. Wenn ich ihnen dann von dem neuen Verhalten der Madagassen entlang der RN7 und auch in anderen touristischen Gegenden in Madagaskar erzähle, schauen sie mich verwundert an und sagen: „Das kann nicht sein, sowas machen Madagassen nicht.“

Kinder in Antalaha in Madagaskar

Liebe Reisende, reisen Sie also bitte von nun an bewusst und nachhaltig, nehmen Sie Ihre Verantwortung wahr und geben Sie nur gezielt, damit Sie die Bettelkultur im Land nicht weiter fördern.

Nehmen Sie verschiedene Lieder, Seifenblasen oder Fussbälle mit ins Gepäck, treten Sie in Kontakt auf Augenhöhe, lernen Sie sich kennen und machen etwas Gemeinsames mit den Einheimischen. So erhalten Sie und natürlich auch alle Beteiligten ein paar schöne Begegnungen, an die Sie sich gerne erinnern werden.

Wenn Sie auch für Erwachsene unterwegs etwas dabei haben möchten ist z. B. ein Sparschäler oder auch Seife ein gern gesehenes Mitbringsel. Hier gilt natürlich dasselbe wie bei den Kindern, geben Sie nicht einfach nur, sondern treten Sie zunächst in Kontakt, tauschen Sie sich aus und wenn es für Sie passend ist, lassen Sie ein Geschenk zurück.

Sollten Sie Madagaskar hautnah erleben und ein authentisches Reiseerlebnis erleben wollen, dann nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf und wir helfen Ihnen Ihre Reise individuell zu gestalten und vor Ort zu realisieren.

Ihre Ellen Spinnler

Ambositra in Madagaskar

Ambositra in Madagaskar
 
Ambositra liegt 1280 m ü. M. im zentralen Hochland von Madagaskar entlang der RN7 zwischen den Städten Antsirabe und Fianarantsoa

Ambositra bedeutet, der Ort wo es viele Omby’s (Rinder) gibt. Die Einwohner dieser Stadt/Region gehören überwiegend der Ethnie Betsileo an und sind bekannt als eines der fleissigsten Völker Madagaskars. Dies ist auch der Grund dafür, dass diese Region sehr viel Landwirtschaft, sprich Reis und Gemüse, produziert.

Die Region rings um Ambositra ist Touristen in erster Linie für ihre Holzschnitzerei bekannt. Es sind meistens Menschen aus der Ethnie Zafimaniry, die diese Kunst ausüben.  Seit 2003 zählt diese Handwerktradition zum Weltkulturerbe der UNESCO. Ein Abstecher in eines der umliegenden Dörfer, um die Holzschnitzer zu besuchen, ist sehr lohnend, wenn Sie genügend Zeit mitbringen. So können Sie den Arbeitern bei der Arbeit zuschauen und auch direkt vom Händler Souvenirs für zu Hause ergattern.

Im Zentrum von Ambositra gibt es aber auch für die Besucher mit etwas weniger Zeit einige Verkaufsläden und Schauwerkstätte, die speziell für Touristen ausgerichtet sind.

Es wird immer noch nach ganz alten traditionellen Methoden gearbeitet. Schauen Sie sich vor Ort alles in der Ruhe an und wer weiss, vielleicht bekommen Sie nach diesem kleinen Video auch Lust bei einem Stopp in Ambositra beim Drechseln selber mitzuhelfen.

Da die meisten Touristen erst im Laufe des Nachmittags nach Ambositra kommen, bleiben nur die wenigsten mehr als eine Nacht und reisen am nächsten Morgen bereits früh wieder ab. So verpassen sie leider ein paar sehr interessante Erlebnisse, denn mit etwas Zeit können Sie noch in aller Ruhe am Vormittag ohne viele weitere Touristen die Attraktionen vor Ort (Kathedrale, Kloster, Markt etc.) entdecken und geniessen.

Kirche und Kloster in Ambositra in Madagaskar

Madagaskar hat mit seiner Vorgeschichte von Königen und Königinnen mehrere Rovas, Königspaläste, rings um das Hochland verteilt. Der meist bekannte und auch besuchte Palast ist Ambohimanga, am Stadtrand von der Hauptstadt Antanananrivo.  Wenige wissen, dass auch Ambositra eine interessante Rova hat, die wirklich einen Besuch wert ist.

Rova in Ambositra in Madagaskar

Wenn Sie die Rova Tompon’Anarana mit den alten Königshäusern und Gräbern besuchen möchten, gibt es zwei Möglichkeiten diese zu erreichen. So können Sie mit dem 4×4 Allradfahrzeug bis zum Eingang hinauffahren.  Diejenigen, die sich gerne bewegen möchten und keine Probleme mit steilen Strassen haben, erreichen die Rova nach etwa einer Stunde zu Fuss vom Zentrum aus. Wenn Sie nicht ganz sicher sind, ob es für Sie zu weit oder zu steil werden wird, dann können Sie auch Ihren Fahrer darum bitten Ihnen eine halbe Stunde nach Abmarsch nachzufahren. So können Sie unterwegs entscheiden, ob Sie weiterlaufen oder sich lieber fahren lassen möchten.

Als Belohnung erhalten Sie dann oben nicht nur die Rova mit ihrer Geschichte, sondern auch einen wunderschönen Ausblick auf die umliegenden Siedlungen. Die Kamera also unbedingt mitnehmen!

Vor Ort finden Sie einen lokalen Guide, der auch von der alten Königsfamilie abstammt. Er erzählt sehr gerne in französischer Sprache die Geschichte seine Ahnen und dieser Rova.

Wenn Sie Hilfe mir der Reiseplanung für Madagaskar benötigen, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf. Wir erarbeiten nach Ihren Wünschen ein individuelles Reiseprogramm und zeigen Ihnen auch besonders gerne Orte fernab der üblichen Touristenpfade. So kommen Sie der madagassischen Kultur näher und reisen am Ende Ihrer Reise nicht nur mit schönen Souvenirs, sondern auch mit vielen schönen Eindrücken und Begegnungen mit den Einheimischen nach Hause.

Zebrastreifen in Madagaskar

Fussgängerstreifen in Madagaskar

Es gibt kaum Zebrastreifen in Madagaskar

Die Fahrzeuge erzwingen sich in jedem Fall den Vortritt vor Passanten. Die Hauptstadt, Antananarivo, erstickt jeden Tag im Verkehrschaos mit Dauerstaus und Abgaswolken.

Nun aber wurden in einer der wiederholten Initiativen, den Verkehr etwas zu regeln, ein paar gelbe Fussgängerstreifen auf die Hauptstrassen der Stadt gepinselt. Das erzeugt jedoch bei den Autofahrern keinen Respekt. Vor vielen Jahren wurden Ampeln montiert, aber niemand liess sich von rot oder grün beeindrucken. Polizisten mussten wieder her und mit ihren schrillen Pfeifen versuchen sie tagtäglich, etwas System ins Gewirr zu bringen.

Die neuen Zebrastreifen in Madagaskar dienen gleichzeitig als Werbeträger. Denn eine der Telefonfirmen macht mitten auf dem Verkehrsstreifen Werbung für ihr 4G-Mobilnetz. Ob dieser Werbeträger Erfolg haben wird, muss sich erst zeigen. Die Fussgänger müssen sich nach wie vor auf den entgegenkommenden Verkehr konzentrieren, um die Strasse zu überqueren.

Draussen im Land gibt es sowas gar nicht. Madagaskar ist ja eineinhalb Mal so gross wie Deutschland und nur gerade die Hauptverkehrsachsen sind asphaltiert. Oft aber auch mit Schlaglöchern versehen. Hier und da kann man in einer der Städte noch Spuren der früheren (französisch-kolonialen) weissen Fussgängerstreifen sehen. Beachten tut sie niemand.

Cap Sainte Marie in Madagaskar

NP Cap Sainte Marie Madagaskar

Das Cap Sainte Marie (auch Cap Vohimena genannt), nicht zu vergleichen mit der Insel Sainte Marie an der Ostküste Madagaskars, ist der südlichste Punkt von Madagaskar.

Nicht viele Touristen besuchen im Jahr diesen wunderschönen Ort, der in einen 1750 Hektar grossen Nationalpark liegt. Hier können Sie zusätzlich zum Trockenwald und vielen Schildkröten das Lied und die Kraft des Meeres deutlich sehen und hören.

Der Nationalpark Cap Sainte Marie ist gross, so werden Teile des Parks mit dem Auto besichtigt. Während der Fahrt kommt es sehr oft vor, dass der Fahrer anhalten muss, um Schildkröten von der Strasse wegzutragen. In keiner anderen Region Madagaskars können Sie freilaufende Schildkröten so beobachten wie hier

Es gibt hier zwei verschiedene Arten von Schildkröten, erstens die Strahlenschildkröte (Geochelone radiata) und zweitens die Spinnenschildkröte (Pyxis arachioide).

Bis vor ca. 800 Jahren wohnte hier ebenfalls der riesige Elefantenvogel (Aepyyrnithidae, in Madagaskar Vorompartas genannt). Heute finden Sie mit ein bisschen Glück immer noch Eierschalenreste dieses ausgestorbenen Riesenvogels. Schiessen Sie gerne Fotos von den Eierschalen, aber bitte nehmen Sie keine mit, dieses sowie die Ausfuhr aus Madagaskar sind strengstens verboten.

Zusätzlich zu den Schildkröten gibt es in Cap Sainte Marie viele weitere endemische Tierarten wie Chamälaons, Echsen und Schlangen (für uns Menschen NICHT gefährlich) zu finden. Die Guides des Nationalparks haben ein gutes Auge für diese zum Teil schwer zu entdeckenden Tiere und zeigen Ihnen gerne, was sich unter oder auch auf den Büschen versteckt. In den Monaten Juni bis September können Sie ebenfalls Buckelwale beim Vorbeiziehen beobachten.

NP Cap Sainte Marie Madagaskar Sandhöhlen

Für diesen (wie die meisten anderen auch) Nationalpark lohnt es sich gutes, geschlossenes Schuhwerk zu tragen. Der Pfad zum Strand sowie die Sandhöhlen gehen erst durch unebene Steinlandschaften und nachher über eine grosse Sanddüne, bevor Sie anschliessend zum Strand absteigen können (möglich nur bei Ebbe). Das Meer raubt einem hier fast den Atem, so schön ist die Kulisse mit dem blauen, rauen Meer vor den vielen gelbbraunen sowie von Wind und Wetter marmorierten Sandhöhlen. Selten oder nie an einem anderen Ort in Madagaskar spürt man die Kraft des Meeres so gut wie hier.

Um ganz zum südlichste Punkt zu gelangen, fahren Sie mit dem Auto weiter zum Leuchtturm Cap Sainte Marie. Wenn der Leuchtturmwächter vor Ort ist, gibt es die Möglichkeit die vielen Treppen hochzusteigen und das Cap sowie die Aussicht von ganz oben zu bewundern.

Cap Sainte Marie Madagaskar

Einen kleinen Spazierganz zum Punkt selber dürfen Sie dennoch nicht verpassen. Hier gibt es eine Steinkarte über Madagaskar und Sie können sehen, wo genau Sie sich gerade befinden. Es windet hier fast das ganze Jahr sehr stark, so passen Sie auf, dass auch Ihr Hut nicht wegwehen 😉.

Wenn Sie Lust bekommen haben, diesen schönen Ort in Madagaskar selber zu besuchen nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf!

Kochkurs in Manakara – Malagasy cooking class

Kochkurs in Manakara
Die Bilder zeigen einen Kochkurs in Manakara zum Thema Frühstück.

Wenn Sie Madagaskar bisher noch nicht besucht haben, wundern Sie sich vielleicht zunächst über die vielfältigen Variationen an Speisen vor Ort.

Die Madagassen essen bekanntlicherweise viel Reis, am liebsten zum Frühstück, Mittag- und Abendessen. Wie einer unserer Fahrer vor kurzem mit einem Schmunzeln sagte: «Ihr Europäer habt Eisberge und wir haben Reisberge», ich gab ihm sofort den Spitznamen «The Eisbergman» und er strahlte noch um einiges mehr.

Viele essen Reissuppe (Vary sosoa) zum Frühstück, aber es gibt auch viele weitere Möglichkeiten. Jedes Dorf verfügt über kleine Hotelys (Restaurants), die zusätzlich zu frisch gekochtem Kaffee auch verschiedene Arten von kleinen Brötchen anbieten. Je nach Ort haben die Brötchen verschiedene Namen und auch wenn sie zum Teil gleich aussehen, schmecken sie von Ort zu Ort ein bisschen anders.

Während einer Reise in Madagaskar bieten die meisten Hotels für Touristen angepasste Frühstücksangebote an. Daher lohnt es sich wirklich zwischendurch auf das «internationale» Hotelfrühstück zu verzichten und alternativ ein «Hotelyfrühstück» zu probieren. So kommen Sie nicht nur direkt in Kontakt mit den Einheimischen, sondern dürfen auch einen Kaffee probieren, der ganz anders schmeckt, als im Hotel und eventuell verlieben sich auch auf der Stelle in eines der vielen kleinen Brötchen. Viele davon sind sogar für Menschen mit Gluten- und/oder Laktoseintoleranz sehr geeignet, da die meisten mit Reis oder Maniokmehl zubereitet werden und wenn sie Milch beinhalten, dann nur süsse Kokosmilch.

Sprechen Sie unterwegs mit Ihren Fahrer und sagen ihm, dass Sie gerne einen Stopp bei einem Hotely machen möchten und er wird Sie ganz sicher zu einem seiner liebsten Hotelys vor Ort fahren und Ihnen dabei behilflich sein, das passende Essen auszusuchen und zu bestellen.

Ein kleiner Tipp von PRIORI: Probieren Sie den Kaffee früh am Morgen, dann schmeckt er am allerbesten und auch die Brötchen sind dann frisch zubereitet, genauso wie der Kaffee.

 

Eventuell bekommen Sie dann auch Lust Mofogasy, Ramanonaka, Menakely, Pao, Balam-boay oder eine der anderen Speisen selber zu machen.

So organisieren wir für unsere Gäste vor Ort auch Kochkurse. Hier dürfen Sie nicht nur in die Töpfe schauen, sondern selber mitmachen und ein paar neue Rezepte mit nach Hause nehmen.

Unserer Erfahrung nach lohnt es sich an einen Kochkurs im ersten Teil der Reise teilzunehmen. So bekommen Sie von Anfang an einen Einblick in die madagassische Küche und trauen sich unterwegs eventuell etwas leichter neue Gerichte in den kleinen Hotelys auszuprobieren.

Läuft Ihnen nun bereits das Wasser im Mund zusammen und haben Sie Lust bekommen auch an einem Kochkurs in Madagaskar teilzunehmen, dann nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.

Saphirabbau in Ambatondrazaka

@ Parent Géry - https://commons.wikimedia.org/w/index.php?search=Saphir&title=Special:Search&go=Go&searchToken=3z5x1sescm7gbl4jah71etk7d#/media/File:Saphir,_amazonite,_biotite_3.jpg - Saphir - Zazafotsy Quarry (Amboarohy) Zazafotsy Commune, Ihosy District, Horombe Region, Fianarantsoa Province, Madagascar
@ Parent Géry / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

In Ambatondrazaka herrscht regelrecht ein Saphir-Rausch

Seit etlichen Jahren wird nahe des Nationalparks Zahamena im nordöstlichen Hochland Madagaskars, nördlich von Ambatondrazaka, in großem Stile Saphirabbau betrieben.

Ende 2016 wurde von Funden von mehr als 100 Karat, bzw. etwa der Grösse eines Golfballs berichtet. Dies führte zu einem starken Schub, wie es bereits bei den Goldgräbern in Ilakaka im Südwesten der Insel stattgefunden hatte. Etwa 45000 Menschen brachen aus ganz Madagaskar nach Ambatondrazaka auf, um natürliche blaue Saphire in großen Größen zu finden. Viele Madagassen sehen in den wertvollen Edelsteinen die Hoffnung, der Armut zu entkommen. Bis zu 1000 Menschen kamen täglich im Grabungsgebiet an und siedeln seither notdürftig und in katastrophalen Umständen in behelfsmässigen Siedlungen und weiten den Abbau ungehindert und ohne Planung von aussen auf immer grössere Fläche aus.

Die zerstörerische Natur des Bergbaus, sowie die Auswirkungen, die ein solcher plötzlicher Zustrom auf die Umwelt haben kann, haben Naturschützer und Wissenschaftler besorgt. Denn die Saphirmine HAD liegt sehr nahe an intakten Wäldern und zweier bedeutender Naturschutzgebiete, dem Zahamena Nationalpark und dem Mangerivola Reservat. Durch die vermehrte Suche nach Saphiren haben Brandrodung, verwüstete Böden und Holzschlag auch innerhalb der Nationalparkgrenzen stark zugenommen. Der Schutz des Zahamena-Parks, der auch als UNESCO-Weltnaturerbe eingestuft ist, steht mangels Besuchern und finanzieller Mittel auf hölzernen Füßen. Obwohl die Regierung Madagaskars das Problem sieht und einen Plan aufgesetzt hat, um die Schäden zu mindern, ist fraglich, wann und wie dies umgesetzt wird.

RAMSAR-Übereinkommen

RAMSAR-Übereinkommen zu Feuchtgebieten Madagaskar

Das RAMSAR-Übereinkommen zu Feucht-gebieten

Im Rahmen des globalen Übereinkommens zu Feuchtgebieten (RAMSAR) aus dem Jahre 1971 verpflichtet sich jede Vertragspartei, mindestens einen Feuchtgebiet für die Aufnahme in die Liste der Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung (die „RAMSAR-Liste„) zu benennen. Es gibt über 2.000 RAMSAR-Gebiete auf den Territorien von über 160 RAMSAR-Vertragspartnern auf der ganzen Welt.

Die Mission der RAMSAR-Konvention ist die „Erhaltung und weise Nutzung aller Feuchtgebiete durch lokale und nationale Aktionen und internationale Zusammenarbeit als Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in der ganzen Welt“. Feuchtgebiete gehören zu den vielfältigsten Umgebungen und produktivsten Ökosystemen der Welt. Sie sind Wiegen der biologischen Vielfalt für unzählige Arten von Pflanzen und Tieren. Auch für uns Menschen sind Feuchtgebiete überlebenswichtig und unentbehrlich, denn sie bieten wesentliche Ökosystem-Dienstleistungen: sie liefern nicht nur das gesamte Süßwasser der Erde, sondern auch die Grundlage für Nahrung und Baustoffe und für Biodiversität, Hochwasserschutz, Grundwasserneubildung und Klimaschutz. Studien zeigen jedoch, dass Feuchtgebietsflächen weltweit kontinuierlich abnehmen und abgebaut werden. Auch ihre Qualität sinkt in den meisten Regionen der Welt stetig, da sie oftmals in andere Verwendungen umgewandelt werden. Die Bewirtschaftung von Feuchtgebieten ist eine globale Herausforderung.  Das RAMSAR-Übereinkommen zählt derzeit über 160 Länder als Vertragsparteien, die den Wert eines internationalen Vertrages für Feuchtgebiete als ein einzigartiges Ökosystem anerkennen. Der Konvention liegt dabei eine breite Definition von Feuchtgebieten zu Grunde: es umfasst alle Seen und Flüsse, unterirdische Grundwasserleitungen, Sümpfe, nasse Wiesen, Torfgebiete, Oasen, Flussmündungen, Deltas und Wattgebiete, Mangroven und andere Küstengebiete, Korallenriffe ebenso wie alle von Menschen errichtete Orte wie Fischteiche, Reisfelder, Stauseen und Salzpfannen. Im Rahmen der „drei Säulen“ des Übereinkommens verpflichten sich die Vertragspartein,

  • auf eine weise Verwendung all ihrer Feuchtgebiete hinzuarbeiten;
  • geeignete Feuchtgebiete für die „Liste der Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung“ (die „RAMSAR-Liste„) zu benennen und für ihre effektive Verwaltung zu sorgen;
  • international in Bezug auf grenzüberschreitende Feuchtgebiete, geteilte Feuchtgebiets-anlagen und gemeinsame Spezies zu kooperieren.

Madagaskar verfügt derzeit über 20 Feuchtgebiete (Ramsar-Gebiete) von internationaler Bedeutung mit einer Fläche von insgesamt 2.094.911 Hektar.

  1. Barrière de Corail Nosy Ve Androka
  2. Complexe des lacs Ambondro et Sirave (CLAS)
  3. Complexe des lacs de Manambolomaty
  4. Complexe des Zones Humides de Bemanevika
  5. Iles Barren
  6. Lac Kinkony
  7. Lac Sofia
  8. Le Lac Alaotra : Les Zones Humides et Bassins Versants
  9. Mangroves de Tsiribihina
  10. Marais de Torotorofotsy avec leurs bassins versants
  11. Parc de Tsarasaotra
  12. Parc national Tsimanampesotse
  13. Rivière Nosivolo et affluents
  14. Site Bioculturel d’Antrema
  15. Zone Humide de Mandrozo
  16. Zones Humides Ankarafantsika (CLSA)
  17. Zones humides d’Ambondrobe
  18. Zones humides de Bedo
  19. Zones humides de l’Onilahy
  20. Zones Humides de Sahamalaza

Hier finden Sie noch das Handbuch der RAMSAR-Konvention – Ein Leitfaden zum Übereinkommen über Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung.

Madagaskar abseits

Madagaskar abseits mit PRIORI

Madagaskar abseits mit PRIORI, dem Reisespezialisten für Madagaskar.

Madagaskar mit seiner sehr speziellen Fauna und Flora, wer möchte nicht einmal im Leben dahin? Wir als Reisespezialist bringen Sie gerne und kompetent nach Madagaskar. Nicht ohne Grund sagen wir, dass wir Swiss Quality für unsere Reisen in Madagaskar anbieten!

In den letzten Jahren gibt mehr und mehr Anbieter für Madagaskar, aber oft bieten sie mehr oder weniger alle die gleichen Touren an. Mit dem Resultat, dass der Gast selten an Orte kommt, an dem man noch das ursprüngliche Madagaskar erleben darf. An Orte also, wo man immer noch Menschen begegnet, ohne dass Betteln im Vordergrund steht. An Orten, wo die Begegnung im Zentrum steht, wo man gegenzeitige Neugier spürt. An Orten, wo man gerne noch ein bisschen länger verweilen möchte, weil alles nur schön ist und man am liebsten die Zeit stillhalten würde.

Wir von PRIORI bieten Reisen in alle Teile von Madagaskar an und bringen unsere Gäste auch wirklich an Orte ohne Massentourismus.

Wir sind spezialisiert auf Individual-Reisen und sind mit unserem Hauptbüro seit 1994 in Antananarivo vor Ort.

Selbstverständlich dürfen unsere Gäste auch mit uns die Baobabs, Tsingys, Pirogenfahrt, Zugreisen, Regenwälder mit Lemuren und Chamäleons erleben. Wir bringen Sie überall hin. Aber zusätzlich zu den Highlights, die Sie in den verschiedenen Reiseführern finden, machen wir bei einer persönlichen Beratung gerne zusätzliche Reisevorschläge, die Ihre Reise noch erinnerungswerter machen wird!

Hier sehen Sie eine kleine Serie mit Filmen über Orte, die selten besucht werden und in die wir Sie gerne hinbringen würden!

  • Madagaskar abseits, Kanal des Pangalanes

  • Madagaskar abseits, SAVA

  • Madagaskar abseits, Ambatondrazaka

Madagaskar abseits, Tsingy de Namoroka

Madagaskar abseits, Mandritsara

Madagaskar abseits, Fianarantsoa

Madagaskar abseits, Mangoky

Dies sind nur ein paar von vielen Orten. Wenn Sie Interesse haben, Madagaskar abseits zu erleben, nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Kommen Sie am liebsten bei uns im Madagaskarhaus Basel für eine persönliche Begegnung vorbei.  Wir freuen uns auf Sie!